Auf und Ab
Er versteht die Welt nicht mehr. Zuerst schien alles perfekt zu sein. Dort, wo er hinkam, waren alle begeistert – doch irgendwie kippte es: Innerhalb einer Woche war er nicht mehr der Held, sondern der Sündenbock für alles. Und selbst die, die er seine Freunde nannte, kehrten ihm den Rücken – aus Angst. Ein Auf und Ab der Gefühle. Begeisterung war da – aber auch tiefe Momente, wo er mit seinen Freunden das Gefühl hatte – uns verbindet ein unsichtbares Band. Doch jetzt war alles weg. Seine Gewissheiten. Seine Beliebtheit. Seine Sicherheiten. Schmerzen plagten ihn und irgendwann war selbst sein letzter Halt weg. Verlassen. Und dann war es aus. Gescheitert. Vergessen. – Wäre da nicht etwas Sonderbares passiert. Denn am Ende weckte ihn die Kraft der Liebe wieder auf. Mit Wunden gezeichnet, strahlte er in einem noch viel tieferen Licht und setzte eine Bewegung in Gange, die durch Höhen und Tiefen geht und doch nicht aufhört AUFzustehen. Ein Aprilscherz oder vielleicht doch der Halt, der wirklich zählt?
„Gelobt sei Gott. Denn er hat uns eine lebendige Hoffnung geschenkt, weil Jesus Christus von den Toten AUFerstanden ist.“ (1. Petrus 1, 3) Frohe Ostern und AUF! AUF!
Pastor Benjamin Pohlmann, Kirchengemeinde Raisdorf