Generation Z
Übermorgen jährt sich 9/11, der elfte September, zum fünfundzwanzigsten Mal. Die Terrorgruppe Al Quaida brachte das Sicherheitsgefühl derwestlichen Welt zum Einsturz und seitdem hören die Kriege nicht mehr auf. Können Sie sich an jenen Tag in 2001 erinnern? Ich saß am Nachmittag mit einer Freundin in einem Taufgespräch, wir hielten beide ein kleines Kind im Arm. Entsetzt schauten wir auf Bilder aus New York und machten den Fernseher dann aus. Wie würde die Zukunft der Kinder aussehen? Heute nennen wir sie Generation Z, von politischer Unsicherheit, Kriegen oder Klimakrise beunruhigt. Ich erkundige mich bei den erwachsen gewordenen Kindern und höre: Mama, mach dir keine Sorgen. Gott hat einen Plan! Etwas sprachlos erkenne ich darin die Ermutigung durch den Propheten Jeremia: Ich weiß wohl, was für Gedanken ich über euch habe, spricht Gott, Gedanken des Friedens und nicht des Leides; dass ich euch Zukunft gebe und Hoffnung. (Die Bibel, Jeremia 29,11 ) Das meint einen richtig großen Plan. Ich selbst beunruhige mich kleinteilig über bedrohliche politische Entwicklungen, ich habe Angst vor Terror und Hass. Und lasse mich von Generation Z gern erinnern: Gottes Plan ist größer als alles, was Menschen einander antun. Die Bibel ist voll mit Visionen von einem Frieden, den Gott Schalom nennt: alles heil.An 9/11 ist vieles zerbrochen. Nicht das Gottvertrauen.
Ebba Stockhausen, KG Klausdorf