Ev. - Luth. Kirchenkreis Plön-Segeberg

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Karten-Vorverkauf ab 7. November

Am Samstag, 14. Dezember, erklingt das populäre Oratorium „Messiah“ von Georg Friedrich Händel in der Peter-Paul-Kirche in Bad Oldesloe: Vier großartige Solisten, der Oldesloer Buxtehude-Chor, das bekannte Hamburger Barockorchester und das Trompeten-Ensemble Lobe aus Hamburg interpretieren das Werk in englischer Sprache unter der Leitung von Henning Münther.

Am Samstag, 14. Dezember, erklingt das populäre Oratorium „Messiah“ von Georg Friedrich Händel in der Peter-Paul-Kirche in Bad Oldesloe: Vier großartige Solisten, der Oldesloer Buxtehude-Chor, das bekannte Hamburger Barockorchester und das Trompeten-Ensemble Lobe aus Hamburg interpretieren das Werk in englischer Sprache unter der Leitung von Henning Münther. Der berühmteste Satz des Oratoriums ist das „Halleluja“ am Ende des zweiten Teils. Der Vorverkauf der Platzkarten beginnt am Donnerstag, 7. November, um 10 Uhr. Die Platzkarten sind zu 4,50 bis 24,00 Euro inklusive aller Gebühren an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich: in 23843 Bad Oldesloe beim Reisebüro Schügner, Bahnhofstraße 51, und beim Ticketcenter des Stormarner Tageblatts, Mühlenstraße 18 – 20, und in 23858 Reinfeld bei der Buchhandlung Michaels, Paul-von-Schoenaich-Str. 42, außerdem im Internet unter www.kirche-oldesloe.de.

Beim „Messiah“ handelt es sich um ein abendfüllendes Oratorium von Georg Friedrich Händel (1685 – 1759) auf Bibeltexte aus dem alten Testament der King-James-Bibel. Es umfasst in drei Teilen die christliche Heilsgeschichte. Beginnend mit den alttestamentlichen Prophezeiungen schließt sich das Leben Jesu (des Messias, des Gesalbten) an, der als Erfüllung der Weissagungen gesehen wird. Seine Geburt, sein Tod am Kreuz und sein erhofftes zweites Kommen stehen im Mittelpunkt der Musik. Das englische Libretto stammt von Charles Jennens, der dem in London lebenden Händel damit den Anstoß gab, trotz seiner schlechten Verfassung diese Komposition in Angriff zu nehmen. Händel griff die Vorarbeit gerne auf und stellte die Komposition einschließlich der Partitur im Herbst 1741 innerhalb von 24 Tagen fertig. Nach weiteren Feinarbeiten wurde das Oratorium schließlich am 24. April 1742 neuer Zeitrechnung in Dublin uraufgeführt. Händel selbst dirigierte „Messiah“ viele Male und modifizierte ihn oft, um das Werk dem aktuellen Bedarf anzupassen. Der berühmteste Satz des Oratoriums ist das „Halleluja“, das den zweiten der drei Teile beschließt.

Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde konnte vier großartige Solisten für „Messiah“ gewinnen. Die nordbrasilianische Sopranistin Ana Carolina Coutinho studiert derzeit Konzertexamen Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Mark Tucker und Prof. Burkhard Kehring. Im Juni dieses Jahres wirkte sie in der neuen Oper „König Hiskia“ im Rahmen des evangelischen Kirchentags mit. Im „Messiah“ übernimmt sie eine der Sopranpartien. An ihrer Seite singt der Hamburger Countertenor Matthias Dähling. Er studiert Countertenor ebenfalls in der Klasse von Prof. Mark Tucker an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er war verschiedentlich in geistlichen Werken zu hören.

Svjatoslav Martynchuk singt die Tenorpartie des „Messiah“. Der Ukrainer erhielt seinen Masterabschluss für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Jörn Dopfer. Nach einigen Meisterkursen ist er seit vier Jahren Mitglied im Opernchor des Theaters Lübeck. Der Dresdner Christfried Biebrach schloss sein Gesangsstudium als Bariton an der Hamburger Musikhochschule mit dem Konzertexamen und dem Operndiplom ab. Sein Repertoire umfasst die Bereiche Oratorium und Lied, insbesondere in der historischen Aufführungspraxis. Biebrach ist in Bad Oldesloe bekannt, denn er hat u.a. beim eindrucksvollen War Requiem von Britten im Jahr 1999 mitgewirkt.

Das Hamburger Barockorchester (Einstudierung Gesine Hildebrandt) und das Trompetenensemble Lobe unterstützen die Aufführung in historischer Aufführungspraxis unter der Gesamtleitung von Kirchenmusiker Henning Münther.


Copyright Bilder: Foto: Ana Carolina Coutinhu, Sopran Credit: Heidelberger Frühling, honorarfrei Foto: Matthias Dähling, Countertenor Credit: Thomas Zydatiß, honorarfrei Foto: Christfried Biebrach, Bariton Credit: Biebrach, honorarfrei