Ev. - Luth. Kirchenkreis Plön-Segeberg

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Musikmarinekorps Kiel spielte in kirchlichen Altenheimen

Über einen ganz besonderen musikalischen Leckerbissen freuten sich die Bewohner und Bewohnerinnen der beiden kirchenkreislichen Altenpflegeheime in Bad Segeberg. Das Musikmarinekorps Kiel war mit einer kleinen, aber feineren Gruppe von Musikern angereist, um die Senioren mit einem Potpourri aus berühmten Klassikstücken und populären Pophits von Mozart bis Abba zu überraschen.

Bis zu sieben Musiker, abwechselnd und mit dem nötigen Sicherheitsabstand, spielten zunächst im Garten des Propsteialtenheim und anschließend vor dem Marienhof unter der Leitung von Fregattenkapitän Friedrich Szepansky. „Für unsere Bewohner war das ein tolles Erlebnis“, sagt Alexandra Simon, Leiterin beider Einrichtungen. Die bekannten Melodien hätten sofort Wirkung gezeigt „Es wurde geklatscht, geschunkelt und mitgesungen. Wir sind dem Mariencorps sehr dankbar, dass sie dieses intensive Erlebnis möglich gemacht haben.“

Generell erfahren beide Einrichtungen in der gerade auch für Seniorenpflegeheimen schwierigen Corona-Zeit eine große Unterstützung von Haupt- und Ehrenamtlichen. „Die Solidarität, die wir derzeit erleben, ist absolut beeindruckend“, sagten Imke Otto, Pflegedienstleitung im Propsteialtenheim, und Nadine Lazarus, Pflegedienstleitung im Marienhof. So haben viele Menschen Stoff gespendet oder direkt notwendige Mund-Nasen-Schutzmasken genäht. Pastorin Rebecca Lenz von der Kirchengemeinde Segeberg hat gemeinsam mit der Bad Segeberger Musikschule Freiluftkonzerte im Marienhof organisiert. Viele Blumengrüße, unter anderem von der Firma Blütenforum und der Segeberger CDU, haben die Senioren erreicht. Und ein besonderer Höhepunkt ist die vielfältige Post von Fremden und Schul- und Kindergartenkindern, die Briefe mit Segenswünschen und selbstgemalte Bilder schicken. „Durch all das und noch vieles mehr erhalten sowohl die Senioren als auch die Mitarbeitenden Kraft und Mut, die Krise gemeinsam zu bewältigen“, sagen Simon, Otto und Lazarus einstimmig. „Es ist uns und vor allem auch den Bewohnern eine Herzensangelegenheit in der Öffentlichkeit, herzlichen Dank für die tolle Unterstützung zu sagen“.


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