Ev. - Luth. Kirchenkreis Plön-Segeberg

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Homepage-Gottesdienst zum Sonntag, 5.7.

In Zeiten, in denen Gottesdienste in Kirchengemeinden wegen eines Virus nur unter Auflagen gefeiert werden können, möchten wir Ihnen eine Alternative für einen geistlichen Impuls für Ihren Sonntag geben. Bis auf Weiteres veröffentlichen wir hier unseren sogenannten Homepage-Gottesdienst. Am Sonntag, 5. Juli hat den Gottesdienst Pastorin Donata Cremonese aus der Kirchengemeinde Segeberg für Sie gestaltet.

Begrüßung
Beten gehört zu unserem Glauben. Im Gebet können wir Gott begegnen, können wir ihm uns anvertrauen, ihm danken und ihn bitten: für uns, für Andere, für die Welt. Aber wir machen auch die Erfahrung: Unser Gebet und unsere Bitten verändern nicht die Umstände, in denen wir leben. Aber warum sollen wir dann eigentlich beten?
Heute gehen wir zwei Geschichten nach, die vom Gebet erzählen: Vom Gebet Jesu und dem Gebet der Gemeinde.

Gebet
Gott, wir stehen vor dir,
jeden Tag und jede Nacht.
Wir reden mit dir,
regelmäßig und unregelmäßig.
Wir beten zu dir,
mit deinen Worten und mit unseren eigenen.
Wir stehen vor dir.
Du bist da.
Du hörst uns.
Dafür danken wir dir.
Amen.

Lied
Wir strecken uns nach dir (HELM 40)
(bitte Titel anklicken, um zur gesungenen Version zu kommen)
Der Text dieses Liedes ist urheberrechtlich geschützt und kann deshalb hier nicht angezeigt werden.

Lesung
nach Johannes 11
Lazarus, ein Mann aus Bethanien, dem Ort, in dem Maria mit ihrer Schwester Martha wohnte, war erkrankt. Die beiden Schwestern ließen Jesus ausrichten: „Herr, der, den du liebhast, ist krank.“
Als Jesus nach Bethanien kam, erfuhr er, dass Lazarus schon vor vier Tagen begraben worden war. Viele Juden aus der Stadt waren zu Martha und Maria gekommen, um sie in zu trösten.
Als Martha hörte, dass Jesus auf dem Weg zu ihnen war, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb zu Hause.
„Herr“, sagte Martha zu Jesus, „wenn du hier gewesen wärst, wäre mein Bruder nicht gestorben! Aber auch jetzt weiß ich: Was immer du von Gott erbittest, wird er dir geben.“
„Dein Bruder wird auferstehen“, gab Jesus ihr zur Antwort.
„Ich weiß, dass er auferstehen wird“, erwiderte Martha. „Das wird an jenem letzten Tag geschehen, bei der Auferstehung der Toten.“
Da sagte Jesus zu ihr: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?“
„Ja, Herr“, antwortete Martha, „ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.“
Nun nahm man den Stein vom Eingang weg. Jesus richtete den Blick zum Himmel und sagte: „Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich weiß, dass du mich immer erhörst. Aber wegen all der Menschen, die hier stehen, spreche ich es aus: Ich möchte, dass sie glauben, dass du mich gesandt hast.“
Danach rief Jesus mit lauter Stimme: „Lazarus, komm heraus!“ Der Tote trat heraus, Füße und Hände mit Grabbinden umwickelt und das Gesicht mit einem Tuch verhüllt.
Und viele von den Juden, die zu Maria gekommen waren, um sie zu trösten, glaubten an Jesus, als sie das Wunder sahen, das er an Lazarus tat.

Predigt
(bitte anklicken um zur Predigt zu kommen)

Lied
Der Himmel geht über allen auf (HELM 36)
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Fürbitten
Gott,
du bist in unsere Welt gekommen, willst bei uns sein.
Wir bitten dich:
Sei überall dort
wo Leben zerbricht,
wo Gewalt herrscht,
wo Unrecht geschieht.

Sei überall dort
wo Freiheit bedrängt wird,
wo Leben bedroht wird,
wo deine Nähe vermisst wird.

Sei überall dort
wo Trauer die Zukunft hemmt,
wo Hass die Versöhnung verhindert,
wo Angst die Hoffnung lähmt.

Sei überall dort
wo Frieden gelingt.
Wo Lachen erklingt,
wo Glück überwältigt.

Gott,
du bist in unsere Welt gekommen, willst bei uns sein.
Wir hoffen auf dich.
Amen.

Vaterunser
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name,
dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel,
so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit,
in Ewigkeit,
Amen.

Segen
Gott segne sich. Er neige sein Ohr zu dir und höre dich. Er erhebe seine
Augen auf dich und sehe dich an, er breite seine Flügel über dich und
behüte dich.
Amen

 

 

 

 

 


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