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Innenansicht: Gespräche mit...

In der Serie „Innenansicht“ stellen sich Menschen aus dem Kirchenkreis mit ihrer Arbeit vor.

Innenansicht: Gespräche mit...

In der Serie „Innenansicht“ stellen sich Menschen aus dem Kirchenkreis mit ihrer Arbeit vor.

Bislang erschienen sind Gespräche mit

  • Dr. Mirjam Freytag (Leitung Bildungswerk)

    "Am liebsten gestalte ich Bildungsräume, in denen die eigenen Biographien, die vielfältigen Kompetenzen, der eigene Glaube und die Lust, sich in unserer Kirche und unserer Gesellschaft zu engagieren, eine Rolle spielen können. Mich motiviert aber auch die Herausforderung, dieses kirchliche Handlungsfeld in einem durch Kirchspielbildung sich verändernden Kirchenkreis weiterzuentwickeln...."

"Mein Bedürfnis, Verantwortung zu übernehmen, war immer da.
Allerdings! Ich habe nur Aufgaben übernommen, die mir liegen, nie etwas anderes, nie eine Last, die nach unten drückt. Die übernommenen Aufgaben müssen im besten Fall Zufriedenheit vermitteln, sie müssen Freude machen. Getragen hat mich dabei immer meine optimistische Grundhaltung. ..."

"Weil meine Stelle dem Kirchenkreis Plön-Segeberg zugeordnet und vom kirchlichen Entwicklungsdienst finanziert ist, kann ich vergleichsweise unabhängig arbeiten und dadurch auch unbequeme menschenrechtliche Positionen einnehmen. Das ist gerade in schwierigeren Fällen hilfreich. Wir hatten einen Fall, wo eine hochschwangere, alleinstehende Muslima eine Unterkunft zugeteilt bekam, die nur von Männern bewohnt war. Da hat sich niemand bewusst gemacht, was das für die junge Frau bedeutet. Für die war das ein echtes Dilemma. ..."

"Die Weltladengruppe selbst hat sich immer wieder verändert und hält zusammen. Wir sind heute 15, alle mit sehr unterschiedlichen Aufgaben, und wir wünschen uns, dass unser Laden weiter bestehen bleibt, gemäß unseres Wahlspruchs: Viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Gesicht der Erde verändern."

"Letztendlich ging es mir darum, die Teams der Kitas als auch die Träger vor Ort kennenzulernen und Vertrauen aufzubauen. Heute würde ich sagen, es ging um „analoge“ Kontaktaufnahme. Dazu gehörten begleitende und beratende Gespräche mit den Trägern ebenso wie die intensive Zusammenarbeit mit dem Verband Evangelischer Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein e.V. (VEK)."