Dienstag, 10. Februar 2026
Die unglaublichsten Liebesgeschichten schrieb nicht der Mensch, sondern Gott selbst – sie stehen in der Bibel. Jeremia erzählt, wie furchtbar das Nordreich Israels war, als es sich von Gott abwandte und Götzen anbetete. Gottes heilige Gerechtigkeit hätte alles zerstören können, doch seine Liebe hält nicht ewig zurück. Unsere menschliche Liebe ist oft begrenzt, verletzlich, selbstsüchtig – anders Gott. In der babylonischen Gefangenschaft kehrten die Nachkommen Efraims um, riefen zu Gott und fanden Heimkehr in sein Erbarmen. Trotz seiner unendlichen Heiligkeit nimmt er uns Sünder an, obwohl ihm das Herz bricht über unsere Schuld. Jeremia sagt: „Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn? Darum bricht mir mein Herz, dass ich mich seiner erbarmen muss.“ Wer Gott erkennen will, kann das nicht mit Denken oder Gefühlen – nur durch sein Wort und den Glauben sehen wir seine Güte. Welch unbegreifliche Barmherzigkeit, die im Kreuz von Jesus für alle Zeit sichtbar wird. Staunend dürfen wir sie anbeten und danken.
Pastorin Monika Behrend aus der Friedenskirchengemeinde Plön